Donnerstag, 26. März 2009
Ausgezogen
Als ich um halb zwölf ins Schlafzimmer komme, traue ich meinen Augen nicht: Sie hat das T-Shirt nicht mehr an! Und war natürlich dabei fröhlich ihre Verletzung zu lecken. Fix wieder angetüdelt und ab ins Bett.
Keine Ahnung wie sie das hingekriegt hat. Selbst wenn der Knoten der Windel aufgegangen ist musste sie sich immerhin noch das T-Shirt selbst über den Kopf ziehen und die Vorderpfoten aus den Ärmellöchern.
Andrea will es heute noch mal enger machen.
Dienstag, 24. März 2009
Montag, 23. März 2009
Nachtisch
Zum Nachtisch gab es heute abend getrockneten Putenhals, wer befreit mich jetzt von den Resten?
Das T-Shirt ist übrigens ärztlich verordnet. Mit unserer bisherigen Windeltechnik konnten wir nicht hundertprozentig sicherstellen, dass Naja nicht an die Verletzung an der Flanke kommt und das ist heute bei der Nachkontrolle gleich aufgefallen. Sieht aber alles gut aus, Fäden müssen aber noch eine Woche drin bleiben.
Samstag, 21. März 2009
Betreuung

Naja ist meist müde heute (liegt vielleicht auch an den Antibiotika) und sehr anhänglich.
Sie macht gottseidank keine großen Anstalten an die verletzten Stellen heran zu kommen, insofern konnten wir ihr den großen Kragen bisher noch ersparen.
Freitag, 20. März 2009
Gebissen
Wir waren per Fahrrad auf dem Weg von der Hundewiese nach Hause, Naja lief neben uns im Wald, als uns ein anderer Hund mit Besitzer entgegenkam. Die Hündin kannte ich, die mag keine anderen Hunde, hatte aber Naja bisher höchstens mal angebellt wenn die versuchte sie anzuspielen.
Keine Ahnung warum, heute ging sie vom Weg runter zu Naja in den Wald und ich hörte nur ein kurzes Aufquietschen, dachte an einen Zusammenstoss. Aber da kam Naja schon winselnd zu uns und war an der Seite und am Hinterlauf verletzt.
Da mir der Mann zumindest gesichtsbekannt war und es auf den Abend zuging haben wir auf Formalitäten verzichtet und sind mit Naja schnell nach Hause. Sie konnte nach dem ersten Schreck auch einwandfrei laufen.

Fix beim Tierarzt angerufen und dann schnellstmöglich hin. Unsere Hoffnung man könne das einfach tackern wurde leider enttäuscht, denn die Stelle am Hinterbein war wesentlich größer als es auf den ersten Blick aussah. Die Tieräztin hob das lose Hautstück mal hoch, das waren 3-4 cm. Das wollte sie lieber unter Narkose nähen und wir mussten Naja für kurze Zeit dort lassen.
Zuhause haben wir sie mit einem provisorischen Windelverband versehen, damit sie nicht an den verletzten Stellen leckt.
Jetzt liegt sie hier auf dem Hundebett und erholt sich, während ich das schreibe ist sie auch eingeschlafen.

Was machen wir jetzt mit unserem kleinen Wirbelwind? Die soll die nächsten Tage ruhig gestellt werden, laut TÄ. Das wird noch spannend.
Sonntag, 4. Januar 2009
Windhundspaziergang
Erster Sonntag im Monat. Schneeregen. Ein Grad plus. Windig.
Naja und ich fahren trotzdem zum Windhundspaziergang auf den Truppenübungsplatz. Es waren immerhin zwölf Leute mit insgesamt vierzehn Hunden dabei, dem Wetter zum Trotz teilweise weit angereist.
Zu Najas Leidwesen waren ausschließlich Galgos dabei, Mitrennen ist ihr bei den Großen zu riskant. Ich kanns verstehen, wenn ein Galgo-Rüde auf mich zubrettert sorge ich auch für festen Stand. Aber wir gehen anderthalb Stunden um den Platz, suchen den Schutz der Baumreihen, sehen die Feldjäger immer rechtzeitig.
Naja war außer einer Jung-Galga übrigens der einzige Hund ohne Mantel, gefroren hat sie nur wenn wir aus irgendeinem Grunde mal länger stehenbleiben mussten.
Fotos gibts keine, man hätte wohl mindesten eine leicht wassergeschützte Kamera gebraucht.



